Stadionverbote

Örtliches Stadionverbot

Örtliche Stadionverbote werden vom veranstaltenden Klub oder vom Senat 3 im Einvernehmen mit dem veranstaltenden Klub ausgesprochen, wobei dieser das Stadionverbot selbstständig aufheben kann. Der Senat 3 ist darüber umgehend in Kenntnis zu setzen. Örtliche Stadionverbote können für mindestens zwei Monate bis zehn Jahre ausgesprochen und gegen den Betroffenen nur einmal pro Spieljahr verhängt werden. Im Wiederholungsfall ist vom entsprechenden Klub zwingend ein bundesweites Stadionverbot beim Senat 3 zu beantragen. Die Klubs teilen der Geschäftsstelle der BL unverzüglich die von ihnen ausgesprochenen örtlich begrenzten Stadionverbote unter Verwendung eines einheitlichen Vordrucks mit.
Nachstehend angeführte Tatbestände sind eine demonstrative Aufzählung, wodurch der Anspruch auf Vollständigkeit nicht gegeben ist:

    - wiederholtes aggressives Verhalten gg. Ordner/Exekutive
    - Wurf von Gegenständen auf das Spielfeld unabhängig vom Eintritt eines Schadens
    - wiederholte Abnahme verbotener Gegenstände
    - Anzeige wegen tätlichen Angriffs (§ 270 StGB)
    - Anzeige wegen Körperverletzung
    - Anzeige wegen Sachbeschädigung

Bundesweites Stadionverbot

Bundesweite Stadionverbote werden auf Antrag eines Klubs oder von Amts wegen vom Senat 3 ausgesprochen und betragen mindestens sechs Monate bis zehn Jahre.
Nachstehend angeführte Tatbestände sind eine demonstrative Aufzählung, wodurch der Anspruch auf Vollständigkeit nicht gegeben ist:

    - Anzeige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt
    - Anzeige nach dem Pyrotechnikgesetz 2010
    - Anzeige wegen schwerer Körperverletzung
    - Anzeige wegen schwerer Sachbeschädigung
    - Anzeige wegen Raufhandel
    - Anzeige wegen Landfriedensbruch
    - Anzeige wegen sonstiger Verbrechenstatbestände
    - Anzeige nach dem Verbotsgesetz
    - Wiederholung von Delikten bzw. Anzeigen, die zum örtlichen Stadionverbot geführt haben
    - Angriffe auf Spieler, Schiedsrichter, Trainer unabhängig von strafrechtlichen Anzeigen
    - Wurf von gefährlichen Gegenstände auf das Spielfeld unabhängig vom Eintritt eines Schadens
    - Mitführen, Besitz, Verwendung und/oder Einsatz von Leuchtstiften, Raketen und/oder besonders gefährlichen pyrotechnischen Gegenständen (z.B. Supercobras, Donnerschläge) bei Stadionzutritt bzw. im Stadion
    - Wurf von pyrotechnischen Gegenständen in Fangruppen oder auf das Spielfeld
    - Unerlaubtes Übersteigen von Barrieren
    - Rassistisches Verhalten
    - Verstöße, die mit hohen finanziellen Folgen für den Klub bzw. für die Stadionverwaltung verbunden sind
    - Vergleichbare Taten, die als Mitglied einer Fangruppe von mehreren in bewusstem Zusammenwirken gesetzt wurden

Sicherheitsrichtlinien der BL 2012/2013
Stand: 1. Juli 2012 Seite 14/15

Fußballjubel in Wieden

Integratives Hallenfussballturnier

Die Begeisterung für Fußball kann Grenzen versetzen

Unter dem Titel “Grenzenlos” kickten in der Lieblgasse einzelne Jugend-, Obdachlosen- und Flüchtlingsteams Vorurteile ganz einfach vom Platz. Bereits zum vierten Mal wurde diese engagierte Veranstaltung am 24. März 2007 vom Jugendtreff Pfarrgasse organisiert und die Jugendlichen von Streetwork Wieden als Titelverteidiger eingeladen. Fußballjubel in Wieden weiterlesen

Skifahren in Tirol

Skifahren und Snowboarden mit Streetwork Hietzing

In den Semesterferien fuhr Streetwork Hietzing mit 7 Jugendlichen von 08.02.07 bis 11.02.07 nach Tirol. Am Donnerstag um 7 Uhr früh starteten wir mit einem gemieteten Kleinbus los. Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge direkt in Innsbruck. Da wir bereits um 12 Uhr die Landesgrenze Tirols überschritten hatten, beschlossen wir, uns gleich eine Piste zu suchen. Also legten wir einen Zwischenstopp in Fieberbrunn/Tirol ein, um den ersten halben Tag auf der Piste ausnutzen zu können. Skifahren in Tirol weiterlesen